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Museen und weitere Sehenswürdigkeiten

Pest und Pocken, Zerstörung und Wiederaufbau, neue und alte Grenzlinien – die Menschen am Flensburg Fjord haben schon viel Leid und Glück erfahren. Gleich mehrere Museen widmen sich folgerichtig der deutsch-dänischen Geschichte.

Das Schifffahrtsmuseum in Flensburg zeigt die Entwicklung zur Rumstadt. Im Ziegeleimuseum Cathrinesminde in Broager stehen die Öfen, in denen Ziegelsteine für Häuser im karibischen Westindien gebrannt wurden, dem Reiseziel der Seefahrer und Rum-Importeure.

Bov bei Padborg erinnert an den drei­jährigen Krieg zwischen dänischen Truppen und schleswig-holsteinischen Freiheitskämpfern, der 1848 ausbrach, sowie an das Leben der Grenz-Gendarmerie ab 1920.

Über den Deutsch-Dänischen Krieg (1864) informiert das Geschichtszentrum auf den Düppeler Schanzen in der Nähe von Sønderborg.

Hier entschieden die Preußen die wichtigste Schlacht gegen die Dänen für sich und verschoben die Grenze gen Norden. Erst 1920 wurde ihr heutiger Verlauf markiert. Nationale Minderheiten verblieben zu beiden Seiten. Ihr kultureller Wettstreit ist heute ein Gewinn für die Region und ein Paradebeispiel für das friedliche Miteinander der Kulturen.

Portraits von Gerhard Richter und „Das Fischermädchen“ von Erich Heckel – auf dem Flensburger Museumsberg hoch über der Fördestadt wurden bereits Werke vieler namhafter Künstler ausgestellt. Das Heinrich-Sauermann-Haus und das Hans-Christiansen-Haus geben auf 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche der Schleswiger Kunstgeschichte vom 13. bis 20. Jahrhundert Raum. Einen Genuss verspricht auch der Besuch des Christiansen Parks, einem englischen Garten, den der Kaufmann Andreas Christiansen zu Beginn des 19. Jahrhunderts anlegen ließ.

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