Solitüde
Die Badestelle befindet sich an der Flensburger Förde am östlichen Ausgang Flensburgs auf dem Weg nach Glücksburg. Der Strand verfügt über eine sehr gute Infrastruktur u. a. mit vereinzelter Aufsicht durch die DLRG, kostenfreie Parkmöglichkeiten und Grillplatz. <o:p></o:p>
Das Wort Solitüde stammt aus dem Französischen und bedeutet Einsamkeit. Solitüde war früher ein großer Hof mit ausgedehnten Ländereien. Nach verschiedenen Besitzern erwarb Oberstleutnant Schack von Brockdorf das Ensemble als Ruhestandssitz. Diese wurde auch Meierwik genannt. Er baute sich ein für damalige Begriffe stattliches Steinhaus und nannte dann 1844 den gesamten Landsitz mit königlicher Erlaubnis vom 30. August „Solitüde“. Diese Benennung war im 18. Jahrhundert bei Fürsten und Adligen üblich – vergleiche Sanssouci von Friedrich dem Großen.
Der Besitz wurde im Laufe der Zeit von der Stadt Flensburg übernommen. Stehen geblieben ist das Steinhaus, in der sich heute eine Gastwirtschaft befindet. Bis in die 70er Jahre war in Solitüde der Flensburger Campingplatz / Zeltplatz vorhanden.
Durch den erheblichen Vandalismus an den öffentlichen Toilettenanlagen entschied sich die Stadt Flensburg nach 2000 durch einen Investor den heute vorhandenen Pavillon mit Wachstation für die DLRG und öffentlichen Toiletten errichten zu lassen. Aufgrund der Sonneneinstrahlung im Tagesablauf ist das Strandbad Solitüde gegenüber dem Ostseebad mit einem größeren Zulauf verbunden.




